[Rezension] Lauren Oliver - Pandemonium

http://www.amazon.de/Pandemonium-Amor-Trilogie-Band-Lauren-Oliver/dp/355158284X/ref=tmm_hrd_title_0http://www.carlsen.de/hardcover/pandemonium/30863
 Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Das Mädchen, das glaubte, was man ihm sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe. --- Band 2 der spannenden Reihe von Bestseller-Autorin Lauren Oliver ("Wenn du stirbst")
 Bei Pandemonium handelt es sich um den zweiten Band der  -Trilogie. Wie ihr hier nachlesen könnt, war ich ja total begeistert von Delirium, dem ersten Band, so dass meine Erwartungen enorm hoch waren. Ob Pandemonium diese Erwartungen erfüllen konnte? Schauen wir mal.. 

Ähnlich wie bei Cassia und Ky behandelt dieser zweite Teil die Zeit direkt nach der Flucht, das einfinden in der Wildnis, das knüpfen neuer Freundschaften aber auch das Auftreten neuer Probleme. Alex ist nun erstmal nicht mehr an unserer Seite, nachdem wir ihn blutüberströmt auf der anderen Seite das Zauns zurückgelassen haben - hach, was hat mein Herz geblutet.. 

Selbstverständlich wird diese Lücke dennoch ein wenig gefüllt, denn Lena schließt sich einer Gruppe 'Invalider' an, allen voran Raven. Raven ist eine taffe junge Dame, mit weichen Kern, den sie aber zumeist versteckt hält. Sie ist Ankerpunkt und Anführerin zugleich, aber ohne eine Art Mutti zu werden. Diese Art Mutti hat mir ein wenig gefehlt, irgendwer dem Lena alles anvertrauen kann, denn Raven ist oftmals schlecht einzuschätzen und auch bei den anderen weiß ich nie so recht, ob ich Ihnen traue. 

Lena hatte sich ja bereits sehr weiterentwickelt, aber die Entwicklung wird in Pandemonium noch viel heftiger, sie beginnt so gut wie alle alten Marotten und Denkweisen einzustellen und zu verstehen, dass sie nun selbst eine 'böse Invalide' ist. Gegen Ende gibt sie sich mit jemanden ab, wofür ich null Verständnis aufbringe. Ich finde sie vertraut der Person zu schnell, und dass sie dann auf der letzten Seite jemanden sehr damit verärgert kann ich gut verstehen. 

Geschrieben ist Pandemonium immer abwechselnd im jetzt und damals, das damals bezieht sich auf die Zeit unmittelbar nach der Flucht in die Wildnis und das jetzt behandelt Lena eingeschleust in der Stadt. Auch wenn das damals notwendig war, fand ich das jetzt doch viel interessanter und spannender. 

Spannungsmäßig war es doch sehr durchwachsen, es gab spannende Passagen aber auch jene, die nicht sonderlich spannend sind aber dennoch notwendig für die Story. So richtig unnötiges ist mir nicht aufgefallen. Auf den Schreibstil brauche ich eigentlich nicht weiter eingehen, denn dieser ist genauso perfekt wie bereits bei delirium. 

Von mir gibt es wieder volle 5 Eulen mit Sternchen und Stempel, ich glaube, dass ich eine neue Lieblingstrilogie gefunden habe. Hoffen wir mal, dass ich nach dem letzten Band noch der selben Meinung bin.

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