[Rezension] Blake Kato - Blutmond im Mitternachtsblau

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 Was wäre, wenn du deine eigenen Träume und die von anderen Menschen beeinflussen könntest?
Nora besitzt diese ungewöhnliche Gabe. Mit Hilfe ihrer Freunde spricht sie einen Wunschzauber, mit dem sie Kinuteros zu sich rufen, den Gott der Träume. Er erlangt Stück für Stück seine Kraft zurück und möchte in die reale Welt eindringen. Nun suchen Nora und ihre Begleiter einen Weg, dies zu verhindern.

Der Schattenmann möchte die reale Welt ebenfalls vor Kinuteros beschützen. Sein Unterfangen birgt dabei jedoch nicht nur für Nora viel Unheil.



Nora hat eine Gabe, denn sie kann Träume beeinflussen. Eines Abends spricht sie einen Zauber aus, um Kinuteros, den Gott der Träume, zu rufen. Doch dieser ist nicht so gut wie gedacht und versucht in die Welt der Menschen einzudringen.  Nora muss versuchen ihn aufzuhalten.


 „Blutmond im Mitternachtsblau“ wird von einem auktorialen Erzähler erzählt, was sehr gut gewählt ist, denn so erfährt man nicht alles aus Noras Perspektive, sondern auch aus der der anderen Protagonisten.  Allerdings finde ich die Übergänge nicht immer gut gewählt, denn manchmal geschah es zu plötzlich und ich hatte Mühe mich dem anzupassen.  Dementsprechend kann es passieren, dass man nicht mehr mitkommt. Der Schreibstil selbst war flüssig zu lesen, es gab kleine holperer, über die man aber noch hinwegsehen kann.  


Es fängt spannend an, doch nach einigen Seiten wurde die Spannung immer weniger. Im Mittelteil schwächtelte sie enorm, was am Ende aber wieder besser wurde. Das offene Ende ist ein wenig gemein, lässt aber auch viel Raum für weitere Bände und auch für die Fantasie.


Die Thematik gefällt mir sehr gut und habe ich so auch noch nirgendwo gelesen. Es wirkt alles gut durchdacht und bis zu einem gewissen Grade auch authentisch.


Nora ist unsere wichtigste Protagonistin, doch auch andere Personen sind wichtig. Dazu gehören Aleks, Stephen und Lucy.  Leider erfährt man von allen nicht wirklich viel, einige Details mehr hätten mich sicher nicht gestört.  Ebenso kann ich Nora nicht immer nachvollziehen, erst schüchtern, und dann plötzlich nicht mehr. Ebenso geht mir die Freundschaft der vier eindeutig zu schnell und wirkt nicht realistisch. Positiv anzumerken ist, dass sie sich alle weiterentwickeln und nicht auf einem Stand stehen bleiben.



Ein gelungenes Debüt, mit einigen Schwächen, aber sehr Ausbaufähig. Ich bin der Meinung, dass Blake Kato Talent hat und auf jeden fall weiterschreiben sollte und bin gespannt auf weitere Bücher.


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