MONTAGSFRAGE: HABT IHR AKTUELL BÜCHER VORBESTELLT?


Ganz ehrlich: nö. Ich bestelle eigentlich nie Bücher vor, bzw. kann mich nicht daran erinnern es jemals getan zu haben. Wenn ich ein Buch sehnsüchtig erwarte kenne ich den Termin und hole es mir dann. Meistens lese ich neue Bücher sowieso nicht direkt, da bringt Vorbestellen einfach nichts. Und ganz ehrlich, ich vergess aber auch immer, dass man vorbestellen kann.. sollte ich vielleicht mal dran denken :D

Und ihr?

Josephine Angelini - Göttlich verdammt [Rezension]



 Der Gedanke, keine Kontrolle über ihr eigenes Schicksal zu haben, machte Helen wütend. Wütend genug, um den Kopf hochzuhalten und die einzige Entscheidung zu treffen, die sie treffen konnte. 

Eine schicksalhafte LIEBE
Eine antike FEHDE
Ein göttliches ERBE

Eine packende Saga um die Liebe, die nicht sein darf - Auftrakt der grandiosen "Göttlich"-Trilogie!

Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket. Auf der Insel ist nicht viel los und in den Sommerferien versinkt Helen in Langeweile. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Großfamilie Delos auf die Insel zieht. Alle Familienmitglieder sind ausgesprochen attraktiv und die ganze Insel ist hin und weg von den Neuankömmlingen. Alle außer Helen. Sie spürt am Anfang an großes Misstrauen gegenüber den Unbekannte. 
Im Schlaf wird Helen plötzlich von düsteren Albträumen heimgesucht: Es begegnen ihr dort drei unheimliche Frauen, die Rache nehmen wollen - woran, bleibt ihr vorerst ein Rätsel. Als Helen den gleichaltrigen Lucas Delos zum ersten Mal sieht, spürt sie wieder die Gegenwart der drei Frauen, die sie dazu drängen, Lucas anzugreifen. Und Helen geht tatsächlich auf ihn los. Was dahintersteckt, erfährt sie erst nach und nach. Denn Lucas und Helen teilen sich ein gemeinsames göttliches Schicksal; sie sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf der Mächte auszulösen - und das, indem sie sich ineinander verlieben!
[Quelle: Kurzbeschreibungen auf Rückseite und SU]
Josephine Angelini veröffentlicht mit ihrem Debüt Göttlich verdammt den ersten Band einer grandiosen, spannenden Trilogie. Sie hat Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts in New York studiert mit den Schwerpunkten "Antike tragische Helden" und "Griechische Mythologie". Josephine Angelini wurde als jüngstes von acht Kindern in Massachusetts/USA geboren und lebt heute mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. [Quelle: Schutzumschlag]
Ich mag die Gestaltung des Buches eigentlich sehr gerne. Schade finde ich jedoch, dass - mal wieder!- ein Mädchengesicht abgebildet ist, was einfach sehr oft der Fall ist. Besonders toll finde ich, dass nicht nur der Schutzumschlag bedruckt ist, sondern auch das Buch selbst. Das heisst, selbst wenn euch der SU irgendwie kaputt geht, sieht das Buch nicht ganz so schlimm aus :) Im eingeklappten Teil des SU stehen noch eine weitere Kurzbeschreibung sowie Informationen über die Autorin.  Aber seht selbst:


Aufgrund einiger positiven Rezensionen musste dieses Buch dann doch in meinem Einkaufswagen landen. Nachdem ich dann aber doch die eine oder andere negative Rezension gelesen hatte, war ich wirklich verunsichert. Wieder nur ein Hype? Nix dahinter? Neugierig wie ich bin musste ich es dann eben selber herausfinden ;)

Der Schreibstil ist zwar schön und angenehm, aber leider nicht in der Ich-Perspektive. Mir persönlich fällt es dann schwerer, mich einzufinden und -in diesem Fall- mit Helen mitzufühlen. Ausserdem fand ich, dass die persönlichen Empfindungen dadurch zu kurz kamen, wie geht es ihr jetzt? Ist die verunsichert? oder doch mutig? Man weiss es nicht...

Helen ist wunderschön, groß, stark, schnell und (kein scherz jetzt!) schüchtern. Sie ist sich all ihren Fähigkeiten nicht wirklich bewusst, ja, sie weiss, dass sie schnell ist. Aber ist das für sie etwas wirklich besonderes? Nicht wirklich. Sie hasst die Aufmerksamkeit die ihr dadurch zuteil wird, denn jedes mal wenn sie im Mittelpunkt steht bekommt sie unglaubliche Bauchkrämpfe. Claire, ihre beste Freundin, ist das im Grunde das genaue Gegenteil von ihr: klein, selbstsicher, frech und dennoch sympathisch. Lucas ist der Mädchenschwarm der ganzen Schule, so ist er doch hübsch und intelligent.  Hübsch sind jedoch alle Mitglieder der Familie Delos.
Mal ehrlich, das ganze kommt einem schon sehr bekannt vor. Ich kann den anderen Meinungen, welche besagen, dass "Göttlich verdammt" starke Ähnlichkeiten zu Stephenie Meyers Biss-Reihe aufweist, echt zustimmen. Vor allem wenn man so darüber nachdenkt, eine Familie mit ausschliesslich unfassbar hübschen Menschen zieht in eine abgelegene Gegend (Insel) und die Hauptprotagonistin, Helen, verliebt sich in Lucas und ist sich ihrer eigenen Schönheit jedoch nicht bewusst. Trotz dieser und weiteren Ähnlichkeiten finde ich jedoch, dass Göttlich verdammt einen eigenen Charme hat und Josephine Angelini hat es auch geschafft, eigene und besondere Elemente mit einzubringen. Normalerweise bin ich allem was mit griechischer Mythologie zutun hat sehr skeptisch gegenüber, da ich da einfach absolut keine Ahnung von habe. Dennoch war alles gut verständlich und auch für Laien nachvollziehbar. 
Ein Buch, dass mir zwei schöne Leseabende beschert hat, Herz was willst du mehr? Lediglich die oben angesprochenen Punkte stören ein wenig, doch vor allem Biss-Fans sollten auch hier auf ihre Kosten kommen (und parallelen finden). 

Harry Luck - Versuchung [Rezension]

http://www.amazon.de/gp/product/3522303520/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3522303520&linkCode=as2&tag=fotoblog06-21www.thienemann-esslinger.de/gabriel/buecher/buchdetailseite/versuchung-isbn-978-3-522-30352-1/ 
 Vielen Dank an Gabriel Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar.
Als der jungen Journalistin Eva Röller geheime Informationen zugespielt werden, wittert sie die ganz große Story. Doch was sie daraufhin recherchiert, ist noch viel brisanter, als sie es sich hätte träumen lassen: Es geht um das gesamte Wissen der Menschheit. Was ist Eva dieses Wissen wert? Und wird ihr Kollege Adam Berger ihr helfen, an dieses Wissen zu gelangen? Die Geschichte von Adam und Eva, wie Sie sie noch nie gelesen haben!

Harry Luck wurde 1972 in Remscheid geboren, wo er bei der Tageszeitung das journalistische Handwerk lernte, bevor er in München Politikwissenschaften studierte. Er arbeitete viele Jahre als Nachrichtenredakteur und politischer Korrespondent und leitete das Landesbüro einer Nachrichtenagentur. Heute lebt er mit seiner Familie in Bamberg, wo er die Öffentlichkeitsarbeit des Erzbistums verantwortet. Er hat bereits sieben Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und mehrere Sachbücher geschrieben.
Ich finde das Buch richtig auffällig, ein roter angebissener Apfel prangt auf dunklem Untergrund, welcher widerum hell umrandet ist. Wirklich sehr nett gemacht. Besonders toll finde ich, dass der Apfel eine Andeutung auf Apple sein könnte, welche auch eine Rolle in dem Buch spielen (Wenn auch unter anderem Namen).


2020: Eva, 24 Jahre alt und Nachwuchsjournalistin, hat sich bereits bei einem früheren Auftrag für worldnews bewährt, bei dem sie ihrem Interviewpartner heikle Details hervorgelockt hat. Da liegt es nahe, dass sie einige Zeit später von WN arrangiert wird - doch dabei handelt es sich um eine unfassbare Chance, denn sie soll den reichsten und mächtigsten Mann interviewen, welcher normalerweise weder Interviews gibt noch in die Öffentlichkeit tritt. Doch was hat er zu verheimlichen?

"Versuchung" wird ab 14 Jahren empfohlen und ich denke, dass das Alter von 14-21 auch am idealsten ist. Denn es gibt enorm viele Andeutungen auf bekannte Elektronik(-hersteller) der heutigen Zeit, welche auch viele von uns benutzen. Ich verspreche euch: eines der genannten Produkte verwendet ihr genau jetzt auch. ;)
Die Aufschrift "Thriller" finde ich leider etwas überzogen, es war stellenweise spannend, ja, aber es ist trotzdem eher kein Thriller. Nichts desto trotz fühlte ich mich bestens unterhalten.
Aber nun zu dem, was ich so noch nie gelesen habe und einfach erste Klasse finde: Es werden extrem viele Firmen und Personen der heutigen Zeit genannt, teilweise so witzig, dass ich nicht anders konnte als meinem Freund diese Passagen vorzulesen. So sucht Dieter Bohlen für seine neue DSDS Staffel eine neue Jurybesetzung, Müller ist nun Bundestrainer, in der USA regiert eine Frau, die Piratenpartei sitzt in der Regierung  und Sky hat so ziemlich alle uns bekannten Hersteller und Vertriebe aufgekauft: Apple, Amazon, Ebay, Facebook, Google und vieles mehr. Dabei kommen wir übrigens auch zu einem Thema, was ich wirklich erschreckend finde. Kann eine Firma in der Zukunft wirklich so viel Macht bekommen und all solche Marken aufkaufen? Stellt euch mal vor was das bedeuten würde, wenn die halbe Welt einem Mann gehört... erschreckend, echt. Und diese Macht über uns, wenn wir Elektronik benutzen, sollte jedem von uns bereits heute bewusst werden, so werden doch alle paar Wochen neue Enthüllungen bekannt gegeben.
Das so viele uns bekannten Marken und Firmen genannt werden, könnte man natürlich als Productplacement betrachten, doch ich denke, dass so etwas nicht dahinter steckt. Hätte sich Harry Luck andere Markennamen ausgedacht (die weniger offensichtlich sind) wäre der Witz oftmals auch einfach verloren gegangen.
Den Schreibstil fand ich ganz nett, wenn auch nicht perfekt. Dadurch, dass der Autor deutsch ist geht der Witz nicht verloren, so wie es in vielen Übersetzungen ist.


Für wahre Thrillerfans vielleicht nicht das ideale, aber ein tolles Buch das einen Versuch verdient hat. Wer sich jedoch so überhaupt nicht mit dystopischen Ansätzen und Technik anfreunden kann, sollte es lieber lassen. Ich jedoch bin wider Erwarten sehr angetan von "Versuchung".

Alice Spogis: Burnout - für immer auskuriert [Rezension]

Autor: Alice Spogis 
ISBN: 978-3954002184
Verlag: Sutton Verlag 
Seitenanzahl: 384 Seiten 
Preis: 12,00 € (D) Taschenbuch 
Leseprobe: Klick mich.
Kaufen beim Verlag: beim Verlag 
Kaufen bei Amazon: hier
Vielen Dank an den Verlag und BloggDeinBuch für die Bereitstellung des Exemplars! 
Ella Brandt ist am Ende. Fertig. Den Job los. Den Mann los. Auf Juist sucht die Münsteraner Journalistin Rettung in der Dunenburg-Klinik. Rettung vor sich selbst, vor einem Leben, das sich nur noch falsch anfühlt. So schlimm wie befürchtet sind die Klinik und die anderen Patienten gar nicht. Vor allem versteht Dr. Rottmann sein Handwerk. Die Spezialtherapie des Chefarztes soll wahre Wunder wirken. Dazu das Meer, die Dünen. Und dieser Lysander hat es ihr angetan, muss sich Ella widerwillig eingestehen. Schade, dass der sich mehr für ihre depressive Tischnachbarin Mascha interessiert. Eines Morgens ist Mascha tot. Selbstmord, heißt es. Doch erst als auch noch die beste Schwimmerin unter den Patienten „ertrinkt“, wacht Ella auf: Hier stimmt etwas nicht! Wenn sie überleben will, muss sie kämpfen. Nicht nur gegen ihre eigenen Dämonen …
Alice Spogis, Jahrgang 1969, hat die Juristerei fürs Schreiben an den Nagel gehängt und war jahrezehntelang in leitender Stellung als Journalistin und PR-Beraterin tätig. Seit einigen Jahren arbeitet sie ausschließlich als Autorin mit Schwerpunkt im kriminalistischen Genre. Nach zahlreichen Wettbewerbsbeiträgen und Kurzgeschichten präsentiert die "mörderische Schwester" nun ihren ersten Spannungsroman.
Ich finde das Cover wirklich extrem passend, der farblich hervorgehobene Puppenkopf spielt auch im Thriller selbst eine Rolle und der Himmel wirkt schön bedrohlich. Süß fand ich die kleinen Bildchen und auch die Karte der Dunenburgklinik.
Ella ist am Ende ihrer Kraft und landet deswegen in der Dunenburgklinik auf Juist. Doch bereits auf dem Weg in die Klinik wird sie gewarnt: in der Klinik scheint etwas ungeheuerliches vor sich zu gehen. Kurz darauf wird ihr Zimmer durchwühlt, ihr Handy verschwindet und sie wird angegriffen. Als wenn dieses nicht schon seltsam genug wäre, wird ihre Zimmernachbarin tot aufgefunden. Als dann auch noch eine weitere Patientin ertrinkt, geht Ella dem ganzen auf den Grund...

Bei „Burnout – für immer auskuriert“ handelt es sich um Alice Spogis Debütroman. Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben und recherchiert, so etwas merkt man einfach. Den Schreibstil empfand ich als angenehm detailliert mit ungewohntem Wortwitz und Charme. Die Charaktere waren ebenfalls gut beschrieben, manche sehr sympathisch und andere eben nicht. Vor allem Mascha und Ella haben es mir angetan. Manchmal musste ich schmunzeln und auch nachdenken, denn das Thema Burnout und Depression ist an sich schon harter Tobak und wird trotzdem sehr einfühlsam behandelt. Ich denke, dass Spogis selbst oder jemand aus ihrem näheren persönlichem Umfeld persönlich betroffen ist, denn ansonsten kann ich mir nur schwer vorstellen, woher sie dieses Fingerspitzengefühl nimmt. Vor allem die gut ausgearbeitete Gefühlswelt von Ella hat mich direkt angesprochen, direkt am Anfang des Buches erleben wir sie schon in einer sehr hilflosen und verzweifelten Situation, wo ich echt Mitgefühl empfand und ihr am liebsten geholfen hätte ( jaja, ist ein Buch.. ich weiß :D ). Ich sah mich echt oft in ihr wieder, auch wenn ich nicht halb so mutig wäre wie sie am Ende des Buches. Und genau dieses Ende ist im übrigen ein kleiner Schwachpunkt, zumindest Ella betreffend, denn ich finde ihre Handlungen nicht passend zu ihren zuvor gezeigten Charakterzügen aber dennoch nachvollziehbar.

Beschreibungen von Klinik und Umgebung sind schön plastisch dargestellt und mit einem Lageplan am Anfang des Buches untermalt.

Zwischendurch dümpelte die Geschichte so vor sich hin aber das waren in der Regel nur kurze, notwendige Passagen die am Ende allesamt Sinn machen. Apropos Ende, Spogis hat mich mehrmals unglaublich gut auf die falsche Fährte gelockt. Bis zum bitteren Ende hatte ich den wahren Täter nicht einmal im Verdacht. Dadurch war der Spannungsbogen für mich echt extrem.
Wer Blut sucht ist hier falsch doch wer gerne mal einen Thriller mit unerwartetem Ende, tollem Wortwitz und viel Einfühlungsvermögen sucht, dem empfehle ich dieses Buch gerne weiter.


MONTAGSFRAGE: HATTET IHR SCHON MAL EINE LESEFLAUTE?



Ohja hatte ich, und was für eine! Bestimmt 2 Jahre lang habe ich so gut wie kein Buch angepackt, natürlich etwas übertrieben, aber es waren echt verdammt wenige. Dafür gab es nicht einmal einen guten Grund, kein schlechtes Buch, kein Stress oder sonst irgendwas - ich hatte einfach keine Lust. Da hoffen wir mal, das sich das nicht wiederholt... ;)

Lisa J. Smith - Tagebuch eines Vampirs: Im Zwielicht [Kurzrezension]


Autor: Lisa J. Smith
ISBN: 978-3570304976
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 256 Seiten 
Preis: 7,95 € (D) Taschenbuch 
Leseprobe: Klick mich.
Kaufen: Hier. 


Vierhundert Jahre ist es her, dass die Florentiner Brüder Stefano und Damon aus Liebe zu der schönen Catarina zu erbitterten Feinden – und durch Catarinas Fluch zu Vampiren wurden. Und noch immer ist der Kampf der Brüder nicht entschieden.Eine dunkle Ahnung von drohendem Unheil überkommt die 17-jährige Elena, als sie eines sonnigen Morgens eine riesige schwarze Krähe entdeckt, deren Blicke sie unablässig wie aus Menschenaugen zu verfolgen scheinen … Doch kaum betritt Elena die Highschool, ist alle Angst vergessen, denn Hals über Kopf verliebt sie sich in den umwerfenden italienischen Neuzugang: Stefano. Zu ihrer großen Enttäuschung wirkt der zunächst alles andere als interessiert. Doch hinter Stefanos cooler Fassade brodelt es: Auch er ist Feuer und Flamme für die Highschool-Schönheit und schon bald kann er sich seinen leidenschaftlichen Gefühlen nicht mehr widersetzen. Noch ahnt Elena nicht, welch verhängnisvolles Schicksal ihr damit bevorsteht. Denn Stefano hütet ein schreckliches Geheimnis: Elena erinnert ihn nicht nur an seine tragische Liebe – zu allem Übel liegt diese Geschichte auch noch 400 Jahre zurück! Stefano ist in Wirklichkeit nämlich ein Vampir und stammt eigentlich aus dem Florenz des 15. Jahrhunderts! Damals war ein erbitterter Kampf zwischen Stefano und seinem Bruder Damon um die schöne Catarina entbrannt – und durch Catarinas Fluch hatten sich die Brüder in Vampire verwandelt …
Hier in der beschaulichen Kleinstadt Fell’s Church, die Stefano gewählt hat, um seinem Schattendasein in Italien zu entfliehen und endlich in der Welt des Tageslichts neu anzufangen, droht sich das Drama von einst zu wiederholen. Denn der Kampf der Rivalen ist noch immer nicht entschieden: Ebenso wie Stefano verliebt sich nämlich auch Damon in Elena. Doch während sich Stefano verzweifelt gegen sein Verlangen nach ihrem Blut wehrt, hat Damon es genau darauf abgesehen: In wechselnder Gestalt versucht er skrupellos, Elenas und Stefanos Liebe zu zerstören, um selbst von ihrem Blut zu trinken. Und plötzlich ist Stefano spurlos verschwunden … [Quelle: cbt Verlag]


Ich muss ja sagen, dass ich die Serie dazu noch nicht allzu intensiv gesehen habe. Ich habe zwar gehört, dass die Bücher wohl nicht so viel Ähnlichkeit mit der Serie haben, aber ich kanns echt nicht beurteilen.
Aber zum Schreibstil.. Er wirkt abgehakt, simpel gesagt. Mir fehlen die kleinen aber feinen Nebensätze, die den Charme eines Buches ausmachen. Das ganze wirkt, als wenn es eine sehr junge Person geschrieben hätte, irgendwie lieblos. Elena wirkte – vor allem in den anfänglichen Kapiteln – extrem eingebildet und unsympathisch und doch gleichzeitig schüchtern, das passt einfach nicht. Und nur weil sie der Meinung ist, sie könne jeden haben (da sie ja die Königin der Schule zu sein meint) möchte sie den unbekannten, neuen Schönling der Schule auch für sich haben. Es ist beinahe so, als ob die Autorin versuchte, einige Klischees unterzubringen. Und was mich vor allem die ganze Zeit verwirrte war, dass Elena in der Serie dunkle Haare hat aber in den Büchern extrem oft betont wird, dass sie blonde Haare hätte. Ich hab das nicht so richtig unter einen Hut bekommen. Die Charaktere sind allgemein sehr oberflächlich und echt nicht schön ausgebaut, wodurch sich das Buch allerdings ohne große Anstrengungen lesen lässt – konzentrieren muss man sich ja nicht.
Es werden viele Klischees miteinander verknüpft – ein schönes Mädchen, ein Junge, der schön, reich und ein Vampir ist, anfängliche Abneigung und ein Schulball. Haben wir alles schon irgendwie gehabt. Und dann ging alles ganz schnell, man weiss garnicht wo es genau angefangen hat und da küssen sie sich plötzlich schon.
Die Tagebucheinträge sind in der Ich-Perspektive und ich empfand diese als gelungene Abwechslung und nicht so stumpf wie den Rest. 
Allgemein betrachtet wirkt diese Rezension doch vernichtend, aber ich muss sagen, dass ich die restlichen Teile wohl auch lesen würde. Auf der einen Seite aus Prinzip, um der Autorin noch eine Chance zu geben und auf der anderen Seite, weil es sich einfach verdammt einfach lesen lässt, wenn die Nerven mal für höheres nicht reichen. ;) Wer aber tiefgründige Fantasy sucht, sollte lieber woanders suchen.


Malinda Lo - Ash [Kurzrezension]


© Pan
Verlag: Pan
ISBN-13: 978-3426283448
Kaufen: bei Amazon
Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder – denn dort, so heißt es, suchen Feenmänner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt …
Malinda Lo wurde 1974 in China geboren und wuchs in Amerika auf. Sie war gerade zwölf Jahre alt, als sie ihr erstes Gedicht an eine Zeitschrift verkaufte. Malinda Lo studierte am renommierten Wellesley College, in Harvard und Standford. Später arbeitete sie als Lektoratsassistentin bei einem großen amerikanischen Verlag und als Journalistin. Malinda Lo hat in Boston, New York, London, Peking, Los Angeles und San Francisco gelebt, bevor sie sich mit ihrer Lebensgefährtin in einem kleinen Ort im nördlichen Kalifornien niederließ. ASH ist ihr erster Roman. ( Quelle: Amazon ) 
Aisling („Ash“) verliert erst ihre Mutter um kurz danach auch noch ihren Vater zu verlieren, welcher sich in der kurzen Zeitspanne zwischen Tod seiner Frau und seinem eigenen Tod auch noch eine neue Frau angelacht hat. Er hinterlässt einiges an Schulden, welche nun seiner neuen Frau anhaften. Diese ist alles andere als das liebe Hausmütterchen und verdonnert Ash zum Dienstbotinnen da sein. Im Wald findet sie zumindest ein klein wenig Entspannung, woran der Feenmann Sidhean allerdings nicht ganz unschuldig ist. Doch da gibt es auch noch eine andere Person, die ihre Welt so völlig auf den Kopf stellt...
Wenn ich dieses Buch in nur 3 Worten beschreiben müsste, würde ich sagen: Aschenputtel, nur anders. Das Schema von Aschenputtel wird verfolgt, aber es Malinda Lo hat auch einige eigene Punkte mit eingebracht, die mir persönlich zusagten. Außerdem gibt’s den Schuh auch weit und breit nicht ;)
Bei Ash handelt es sich um eine neue Interpretation des altbekannten Märchens mit einem völlig neuen Ende. Abgesehen davon, ist es für ein Märchen mit seinen über 250 Seiten doch ein wenig zu lang. Nichts desto trotz las es sich für mich durchweg wie ein Märchen. Die Personen sind zwar irgendwie oberflächlich, aber zumindest mit Ash konnte ich dann doch Mitleid empfinden. Sie war mir einfach sympathisch. Der Schreibstil gefiel mir gut, aber ich hab da durchaus schon besseres gelesen.
Ash eignet sich auch gut für jüngere Leser und Leserinnen, da es wirklich ziemlich nah an der Märchenvorlage angelehnt ist. Daher gibt es dazu gar nicht soviel zu sagen, wer Aschenputtel mag wird Ash wahrscheinlich auch mögen, wer nicht, der nicht.. 

Marc Fischer - Fragen die wir unseren Eltern stellen sollten (solange sie noch da sind) [Kurzrezension]


Autor: Marc Fischer
Verlag: Eichborn
ISBN: 978-3821861265

Seiten: 192

Leseprobe: klick mich.
Kaufen: Bei Amazon
Kurzbeschreibung: Vater, Mutter - wer seid ihr eigentlich? Wir wissen wenig von unseren Eltern - vor allem nicht, wer sie sind, wenn sie nicht unsere Eltern sind. Kein Wunder: Wir haben sie nie gefragt. Wen liebtest du vor Mutter, Vater, und warum eigentlich? Hast du mal mit einer Frau geschlafen, Mutter? Wird die Welt größer oder kleiner mit den Jahren? Habt ihr je einen Fluchtplan aus eurer Existenz geschmiedet? Habt ihr eher zu viel zusammen ferngesehen oder zu wenig? Marc Fischer hat ein Buch geschrieben, das ausschließlich Fragen enthält und dabei eine Geschichte erzählt: die Geschichte unserer Eltern im Konjunktiv. Und eine Geschichte unserer Versäumnisse. Sie berühren etwas Verborgenes, diese Fragen, aber sie sind auch ein Spiegel, in den wir blicken, weil wir sie nie gestellt haben. Entschuldigung, aber sagt ihr »ficken«, »miteinander schlafen« oder »Liebe machen«, wenn ihr miteinander ins Bett geht? Habt ihr mal mit der RAF... [Quelle: Amazon]
Meine Meinung: Als ich dieses kleine, hübsche, gebundene Exemplar beim Tedi fürn Euro aufm Grabbeltisch gesehen habe, dachte ich mir: ach ist bestimmt ganz witzig! Hmm, ja.... Ohje.. SO schnell hatte ich noch nie ein Buch durch. Inklusive schmunzeln hat das ganze Vergnügen keine 10 Minuten gedauert. Woran das liegt? Ganz einfach, auf jeder Seite ist lediglich eine einzige Frage. Die Fragen finde ich teilweise ganz witzig aber ich fand nicht, das man z.B. vom Sexualleben seiner Eltern mehr als unbedingt notwendig erfahren muss, solange sie noch da sind. Und genau das suggeriert der Titel ... Für mich war das Buch eine absolute Enttäuschung, trotz ganz hübscher Aufmachung.

Fazit: Für den Euro hätt ich auch bei Tedi, Ebay, Rebuy & Co besseres bekommen, hätte ich mir also echt sparen können. Für jemanden mit sehr lockeren und offenen Eltern könnte das Buch vielleicht eine sinnvolle Investition sein und bestimmt dann auch für den einen oder anderen Lacher sorgen, aber bei mir leider nicht.

Marah Woolf - Bookless. Gesponnen aus Gefühlen [Kurzrezension]


Autor: Marah Woolf
Preis: 9,95 TB
Seiten: 318
Leseprobe: klick mich.
Kaufen bei Amazon: Hier.


„Ich möchte, dass du gehst. Ich will dich nie wieder sehen. Du hast mich benutzt“, flüsterte Lucy. „Ich weiß“, antwortete Nathan. „Aber bitte, lass es mich gutmachen. Allein hast du keine Chance. Du musst dir von mir helfen lassen. Du musst mir vertrauen.“ „Geh einfach“, bat sie. Nathan hat Lucy verraten. Aber kann sie es stattdessen riskieren, ihre Freunde um Hilfe zu bitten? Kampflos wird sie dem Bund die Bücher nicht überlassen. Sie muss ihre Aufgabe erfüllen, bevor die Welt der Worte verloren geht. Niemand wird sie aufhalten, am allerwenigsten Nathan. Während sie verzweifelt versucht, einen Ausweg zu finden, nimmt das Schicksal bereits seinen Lauf … BookLess. Gesponnen aus Gefühlen ist der 2.Teil der BookLessSaga. Es handelt sich um einen All- Age Roman und ist für alle Leser, die Bücher lieben und sich gern von ihnen verzaubern lassen. Der 3.Teil der Saga erscheint im Sommer 2014. [Quelle: Amazon.de]
Marah Woolf wurde 1971 in Sachsen-Anhalt geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern in Edinburgh/Schottland. Sie studierte Geschichte und Politik und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans 2011 einen großen Traum. Die Arbeit an der MondLichtSaga wurde Ende 2012 abgeschlossen. Seitdem haben die Bücher sich als E-Book oder Taschenbuch mehr als 150.000 Mal verkauft. Der erste Teil "MondSilberLicht" wurde auf der Leipziger Buchmesse 2013 preisgekürt.
Die internationalen Rechte für den ersten Teil der Saga hat der renommierte französische Verlag Michel Lafon erworben. Im April 2014 soll die französische Ausgabe erscheinen. Die englische Übersetzung wird im Februar 2014 auf den Markt starten. Für alle Hörbuchfans eine tolle Nachricht: audible bringt im April 2014 eine Hörbuchfassung in die Ohren :-). Derzeit arbeitet die Autorin am dritten Teil der BookLessSaga. Der Teil mit dem Titel "Ewiglich unvergessen" erscheint voraussichtlich am 15.Juni 2014. Worum es geht? Um die Frage - Wie weit geht Lucy um den größten Schatz der Menschheit zu schützen - unsere Bücher? [Quelle: Amazon.de]
 https://www.facebook.com/marahwoolf.de
https://www.marahwoolf.com
Bei diesem Teil handelt es sich ja um den zweiten Teil der Bookless Trilogie und er knüpft auch direkt am ersten Teil an. Wer also den ersten Teil noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension besser direkt überspringen und sich den ersten Teil besorgen ;)
Ich empfinde Bookless ja als Musthave für jeden Bücherwurm, so geht es doch um Bücher und vor allem auch um die Liebe zu ihnen. Allein deshalb müsste ich ja fast schon volle Punktzahl vergeben, aber so leicht ist das ja leider nicht. Und genau deswegen, fangen wir erstmal mit den wenigen negativen Punkten an. Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck, dass dieser zweite Teil doch sehr unnötig in die Länge gezogen wurde, aber es ist noch in Ordnung und ich hatte es dann doch echt schnell gelesen. Der zweite Punkt der mir n bisschen auf die Nerven ging, war Lucys Verhalten. Immerhin ist sie keine zwölf mehr, wirkt aber dennoch oft sehr bockig und kindisch auf mich, einfach nicht sonderlich erwachsen. Aber hey, das war's auch schon mit den schlechten Punkten, garnicht so übel, oder? ;)
Ich mag Marah Woolfs Schreibstil wirklich gerne und auch hier konnte sie mich wieder überzeugen. Es war angenehm zu lesen, spannend und auch actionreicher. Doch auch die emotionalen Momente wurden verstärkt und die ganze Story wirkt irgendwie lebhafter. Zusammen mit Lucy und Nathan hatte ich eine wundervolle Fahrt in der Gefühlsachterbahn, denn Nathan ist wieder einmal nur extrem schwer zu durchschauen. Kann man ihm vertrauen? Oder lieber nicht? So richtig sicher kann man sich da nicht sein, da konnte ich Lucys Zweifel mehr als nachvollziehen. Viele Bücher sind sehr durchsichtig, doch ich finde das bei Bookless – und vor allem auf Nathan bezogen – nicht so extrem wie bei manch anderen, klar hoffen wir alle auf ein Happy End, doch wie wird es wirklich sein? ^^ Manche Fragen wurden beantwortet und gefühlte 3 Millionen neue sind entstanden, weshalb ich echt neugierig auf den letzten Teil bin.
Die Erzählweise ist genauso wie beim ersten Teil, da hat sich nichts erwähnenswertes geändert, mal ist sie aus Lucys mal aus Nathans Sicht, ganz beim alten also. 
Wer auf Fantasy steht und den ersten Teil gelesen hat, kann beim zweiten Teil eigentlich nicht viel falsch machen. Mir hat er viel Freude bereitet und ich kann den Abschluss der Trilogie kaum noch abwarten.