Holly Cupala - Erzähl mir ein Geheimnis [Kurzrezension]

"Diese Worte sind Miranda im Gedächtnis geblieben. Seit ihre rebellische Schwester Xanda vor fünf Jahren starb, quälen die 17-Jährige immer wieder die gleichen Fragen: Welches Geheimnis hat die Schwester mit ins Grab genommen? Und was geschah wirklich in der Nacht, als sie starb? Als Miranda dann in Delaney eine beste Freundin findet, die ihr eine neue Art zu leben zeigt, und in Kamran einen Freund, der ihr Seelenverwandter zu sein scheint, beginnt sie daran zu glauben, dass vielleicht doch noch alles gut wird. Doch dann steht sie plötzlich mit ihrem eigenen Geheimnis da, das Konsequenzen hat, die sie sich kaum vorstellen kann ..."

Ich habe mein Exemplar beim Tedi aufm Grabbeltisch für einen Euro gefunden. Da es gebunden ist und sich der Klappentext nicht schlecht anhört, dachte ich mir, dass ich da ja nicht viel falsch machen kann. Recht hatte ich! Das Buch bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit. 
Ich hatte es im Urlaub gelesen und dafür war es wirklich die falsche Wahl. :D Ich fand es sehr tiefgründig und es beschäftigte mich auch noch lange nach dem Lesen, die Stimmung war einfach oftmals bedrückend. Es handelt von Verrat, Liebe, Lügen, Geheimnisse und auch einer Teenager-Schwangerschaft. Jeder der Protagonisten hat ein dunkles Geheimnis und nach und nach kommt alles raus. 
Miranda ("Rand") ist auf der Suche nach sich selbst und durchlebt dabei die verschiedensten Phasen. Auf der einen Seite versucht sie ihre rebellische, tote Schwester nachzuahmen und auch von ihrer besten Freundin Delaney kopiert sie einiges. Das dass nicht so gut ankommt kann man sich ja bereits denken. Auf der anderen Seite ist das typisch-Jugendlich, man versucht da einfach ganz gerne wer anderes zu sein. 
Geschrieben ist das ganze in der Ich-Perspektive, was mir ja immer seeehr gut gefällt. Einfach weil ich mich dann besser in die Story einfinden kann.
 Alles in allem sehr empfehlenswert, wenn es auch kein Bestseller mehr werden wird.

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